Berufsbildungsbereich REHA

für Jugendliche mit individuellem Förderbedarf und/oder Hörschädigung

Wir bilden in folgenden anerkannten Ausbildungsberufen aus:

  • Dienstleistungshelfer/in Hauswirtschaft (DLH)
  • Änderungsschneider/in 
  • Beikoch / Beiköchin
  • Werker im Gartenbau, Fachrichtung Gemüse
  • Maßschneider/in Schwerpunkt Damen


Wie läuft die Ausbildung ab?

  • Dauer der Ausbildung: 36 Monate (Änderungsschneider/in 24 Monate)
  • Ausbildungsvertrag mit allen Rechten und Pflichten des
    Ausbildenden und des Auszubildenden
  • Eintragung bei der zuständigen Innung bzw. Handwerkskammer und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
  • Ausbildung nach einem vorgegebenen Ausbildungsrahmenplan
  • Duale Ausbildung, d.h. 1-2 Tage Berufsschulunterricht pro Woche
  • 4 Monate Probezeit mit regelmäßiger Rückmeldung der Leistungen und Probezeitgespräch
  • Regelmäßige Beurteilungen und Zielvereinbarungsgespräche
  • Schulungen nach dem Infektionsschutzgesetz, Unfallverhütung u.ä.
  • Jährlich Elternsprechtag
  • Intensive Prüfungsvorbereitung
  • Zwischenprüfung in Theorie und Praxis nach 18 Monaten (Änderungsschneider/in nach 13 Monaten)
  • Praktika in Mittel- und Großbetrieben
  • Abschlußprüfung in Theorie und Praxis nach 36 Monaten (Änderungsschneider/in nach 24 Monaten)
  • Urkunde und Prüfungszeugnis von der zuständigen Innung bzw. Handwerkskammer und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
  • Arbeitszeugnis von Regens Wagner Hohenwart


Welche Vorteile bietet die REHA-Ausbildung?

  • Ausbildung in kleinen Gruppen von ca. 8 Auszubildenden unter Anleitung von Ausbilder/innen
  • Enge Zusammenarbeit zwischen AusbilderInnen und LehrerInnen
  • Fördergruppen
  • Gebärdenkompetenz der Ausbilder
  • Ausbildung an modernen Maschinen und Geräten
  • Training von sozialen Kompetenzen
  • Training von Schlüsselqualifikationen
  • Hilfe bei Anträgen und Behördengängen
  • Hilfe in persönlichen Problemlagen; bei Bedarf psychologische Begleitung
  • Vermittlung von Praktikumsstellen
  • Bewerbungstraining
  • Bei Bedarf Nachbetreuung;


Welche Aufnahmekriterien gibt es?

  • Jugendliche mit einem besonderen Förderbedarf und/oder Hörschädigung
  • vorhergehende berufsvorbereitende Maßnahme (z.B. Berufsvorbereitungsjahr oder berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen)
  • Geschick und Freude an berufsbezogenen Arbeiten
  • Beratung durch den Berufsberater REHA der Agentur für Arbeit
  • Eingliederungsvorschlag von der Agentur für Arbeit
  • Vorstellungsgespräch und Kurzpraktikum


Was will ich sonst noch wissen?

  • Übernahme der Sozialversicherungen (Kranken-, Arbeitslosen, Renten und
    Pflegeversicherung)
  • Ausbildungsbeihilfe auf Antrag von der Agentur für Arbeit
  • Beförderungsmöglichkeiten durch Fahrdienste
  • Wohnangebote
  • Begleitende Projekte (siehe auch Aktuelles)

 

Ausbildung zum/r Dienstleistungshelfer/in Hauswirtschaft

nach § 66 BBiG

Was wird in der Ausbildung gelernt?

Bereich Nahrungszubereitung (16-20 Wochen pro Ausbildungsjahr)

  • Vor- und Zubereiten von Speisen und Gebäck
  • Anrichten und Verteilen von Speisen
  • Eindecken von Tischen


Bereich Hausreinigung und Entsorgung  (12-16 Wochen pro Ausbildungsjahr)

  • Reinigung und Pflege von Räumen, Haushaltsgeräten
  • Pflege von Blumen und Gartenanlagen
  • Fachgerechte Mülltrennung und Entsorgung
  • Einfache Reparaturarbeiten

Bereich Textilreinigung und – instandhaltung  (12-16 Wochen pro Ausbildungsjahr)

  • Wäschetrennung, waschen und bügeln von Kleidung und Hauswäsche
  • Einfache Näharbeiten
  • Instandhalten der Wäsche mit Hand und mit Nähmaschine


Wie läuft die Ausbildung ab?
Im 1. Ausbildungsjahr wird jede Auszubildende für ca. 4 Monate in jeden der 3 Bereiche eingesetzt und erhält hier eine Grundausbildung.

Ende des 2. Ausbildungsjahres überlegt der/die Auszubildende, welcher der drei Ausbildungsbereiche (Hausreinigung und Entsorgung oder Nahrungszubereitung oder Textilreinigung und Entsorgung)  ihm/ihr besonders gut gelingen und wählt einen Bereich zum Schwerpunkt der weiteren Ausbildung.

Der/Die Auszubildende wird dann außerhalb des Berufsbildungsbereiches in einem Mittel- oder Großbetrieb ca. 6 Monate in seinem Schwerpunktbereich besonders intensiv ausgebildet.

Die Ausbilder unseres Berufsbildungsbereiches stehen in engem Austausch mit dem Schwerpunktbetrieb. Regelmäßig werden Gespräche geführt.  

Schwerpunktbetriebe
Als Schwerpunktbetriebe kommen Mittel- und Großbetriebe in Betracht. Für den Praktikant muß im Schwerpunkt ein verantwortlicher Mitarbeiter benannt sein. Die Genehmigung des Schwerpunktbetriebes liegt beim Landwirtschaftsamt Ingolstadt.

  • Bienengarten Ingolstadt
  • Klinikum Ingolstadt
  • Hotel Mercure, Ingolstadt
  • Elisa Stift, Ingolstadt
  • Krankenhaus St. Elisabeth, Neuburg
  • Geriatriezentrum Neuburg
  • BRK Seniorenheim, Neuburg
  • Institutum der Maria-Ward-Schwestern Neuburg
  • Seniorenresidenz Butzer, Reichertshofen
  • Fa. Hipp, Pfaffenhofen
  • Altenheim St. Franziskus, Pfaffenhofen
  • Seniorenheim St. Georg, Schrobenhausen
  • Gasthof Strixner, Ehekirchen
  • Weitere Betriebe werden gesucht

 

Prüfungen
Nach 18 Monaten erfolgt die Zwischenprüfung, aufgeteilt in eine Kenntnisprüfung und eine Praktische Prüfung

 

 

Ausbildung zum/r Maßschneider/in

nach § 25 HWO

Aufgrund der geänderten Gesetzeslage ist es nicht mehr in allen Berufen notwendig, einen Meisterbrief vorzuweisen um sich selbständig machen zu dürfen. Hierzu gehörten auch die Berufe  Damen- und Herrenschneider. Diese beiden Berufe wurden am 15.04.2004 durch den Ausbildungsberuf "MaßschneiderIn Schwerpunkt Damen oder Herren" abgelöst.

Im Ausbildungsberuf "Maßschneider" sollen Fertigkeiten und Kenntnisse auf die Arbeits- und Geschäftsprozesse bezogen vermittelt werden.

Die Ausbildungsinhalte sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausführung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit befähigt werden, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren sowie das Handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang einschließt.

Was wird in der Ausbildung gelernt?

Die Ausbildung im 1. Ausbildungsjahr vermittelt eine berufliche Grundbildung

  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Kundenorientierung
  • Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken
  • Auswählen und Vorbereiten von Hilfs- und Werkstoffen
  • Nutzen und Warten von Maschinen, Werkzeugen, Arbeitsgeräten und Zusatzeinrichtungen
  • Ausführen von gestalterischen Arbeiten
  • Zuschneiden von Werk- und Hilfsstoffen sowie Grundkonstruktion von Schnitten
  • Bügeln und Fixieren von Werk- und Hilfsstoffen
  • Ausführen von Näh- und Teilarbeiten
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen

 

Im 2. Ausbildungsjahr erfolge eine berufliche Fachbildung:

  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Kundenorientierung
  • Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken
  • Auswählen und Vorbereiten von Hilfs- und Werkstoffen
  • Zusatzeinrichtungen
  • Ausführen von gestalterischen Arbeiten
  • Zuschneiden von Werk- und Hilfsstoffen sowie Grundkonstruktion von Schnitten
  • Bügeln und Fixieren von Werk- und Hilfsstoffen
  • Ausführen von Näh- und Teilarbeiten
  • Fertigstellung von Bekleidung
  • Verändern und Aufarbeiten von Bekleidung
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen

 

Das 3. Ausbildungsjahr beinhaltet den Schwerpunkt der Ausbildung zum Maßschneider. In unserer Schneiderei bieten wir den Schwerpunkt "Damen" an:

  • Fertigstellung von Bekleidung
  • Großstücke in verschiedenen Ausführungen unter Anwendung unterschiedlicher Verarbeitungstechniken und unter Berücksichtigung von Material, Modell, Funktion und Kundenanforderung fertig stellen, insbesondere
    • Kleider mit unterschiedlichen Ausschnitt-, Ärmel- und Rockformen, Taillenverarbeitung sowie Ausschmückungen
    • Gesellschaftskleidung, z.B. Cocktail-, Abend-, Brautkleider und Corsagen
    • Kostüme mit Kragen-, Revers-, Futter- und Einlagenverarbeitung sowie Verschlußtechniken
    • Jacken und Mäntel mit unterschiedlichen Ärmelanlagen, Kragen- und Reversverarbeitung sowie Verschlußtechniken 


Berufsschule
Der Berufsschulunterricht findet im 1. Ausbildungsjahr an 1,5 Tagen wöchentlich, im 2. und 3. Ausbildungsjahr an 1 Tag pro Woche statt.

Zuständige Berufsschule:
Staatl. Anerkannte private Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung, Förderschwerpunkte Lernen und Hören mit Außenstellen in Schrobenhausen und Hohenwart
Bürgermeister-Sing-Str. 142
86633 Neuburg
Tel.: 08431 47088
neuburg@regens-wagner-schule.de
Internet: www.neuburg.regens-wagner-schule.de

Zuständige Handwerkskammer
Innung des Maßschneiderhandwerks München
Oberanger 9
80331 München
Tel.: 089  26 32 41
innung-muenchen@mass-schneider-bayern.de
Internet: www.mass-schneider-bayern.de

 

 

 

Ausbildung zum Beikoch / zur Beiköchin

nach § 49 BBiG

Was wird in der Ausbildung gelernt?
1.Ausbildungsjahr:

  • Kennenlernen des Ausbildungsbetriebes, Hygiene, Arbeitsschutz und Umweltschutz
  • Grundkenntnisse der Ernährungslehre, Vor- und Zubereiten von einfachen Speisen
  • Lagern und Kontrollieren von Lebensmitteln
  • Vor- und Zubereiten von einfachen Gerichten (Gemüse-, Pilz, Kartoffel- und Eierspeisen, Käse, Salate, Teigwaren und Hülsenfrüchte)
  • Ansetzen von Suppen und Soßen

2. Ausbildungsjahr:

  • Vor- und Zubereiten von Salaten, Gemüse, Pilzen, Teigwaren, Kartoffel, Getreideprodukten,
  • Vor- und Zubereiten von Fischen
  • Vor- und Zubereiten von einfachen warmen und kalten Vorspeisen, kalten Platten
  • Vor- und Zubereiten von kalten und warmen Buffets
  • Vor- und Zubereiten von einfachen Teigen und Massen
  • Verarbeitung und Anrichten von vorgefertigten Gerichten
  • Schwerpunktmäßiges Wiederholen und Vorbereitung auf die Zwischenprüfung

3. Ausbildungsjahr:

  • Selbständiges Fertigstellen von Gerichten mittleren Schwierigkeitsgrades
  • Anrichten von vorgefertigten Gerichten
  • Vor- und Zubereiten von Schlachtfleisch, Innereien, Wild, Geflügel und Fisch
  • Lagern und Kontrollieren von Lebensmittel
  • Zusammenstellen von einfachen bis mittleren Menüs unter Berücksichtigung der fachlichen Regeln der Ernährungslehre
  • Schwerpunktmäßiges Wiederholen und Vorbereitung auf die Abschlussprüfung


Wie läuft die Ausbildung ab?
Die praktische Ausbildung findet unter Anleitung eines Ausbilders in unseren beiden Ausbildungsküchen und in der Großküche der Einrichtung statt. Jeder Auszubildende wechselt innerhalb eines Jahres die verschiedenen Ausbildungsorte.

In der Ausbildungsküche im Berufsbildungsbereich werden täglich ca. 70 Portionen Mittagessen zubereitet.

In der Ausbildungsküche II werden täglich 20 Portionen Mittagessen gekocht und Zuarbeiten übernommen wie z.B. saisonbedingtes Verarbeiten von Gemüse und Obst, Weihnachtsbäckerei.

In der Großküche werden täglich ca. 350 Mittagessen und 150 Abendessen zubereitet.

Hier lernen die Auszubildende neben dem Verarbeiten von großen Mengen den Umgang mit Großküchengeräten und Portionierung.

Im 2. Ausbildungsjahr findet ein 6-8 wöchiges Praktikum in einer Gaststätte oder Kantine statt.

Prüfungen
Nach 18 Monaten erfolgt die Zwischenprüfung, aufgeteilt in eine Kenntnisprüfung und eine Praktische Prüfung. Ende 3. Ausbildungsjahr findet die Abschlussprüfung in Theorie und Praxis statt.

In der theoretischen Abschlussprüfung werden folgende Fächer geprüft:

  • Fachtheorie
  • Fachrechnen
  • Sozialkunde


Die Praktische Zwischen- und Abschlussprüfung wird in der Regel in den Lehrküchen der Staatl. Berufsschule in Ingolstadt abgenommen.

Berufsschule
Der Berufsschulunterricht findet im 1. Ausbildungsjahr an 1,5 Tagen wöchentlich, im 2. und 3. Ausbildungsjahr an 1 Tag pro Woche statt.
Zuständige Berufsschule:
Staatl. Anerkannte private Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung, Förderschwerpunkte Lernen und Hören, Außenstelle Hohenwart
Richildisstr. 13
86558 Hohenwart
Tel.: 08443 85 - 161
berufsschule.hohenwart@regens-wagner.de
Internet www.hohenwart-berufsschule@regens-wagner-schule.de

Zuständige Handwerkskammer:
Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern
Max-Joseph-Platz 2
80323 München
Tel.: 089  5116-0
Internet: www.muenchen.ihk.de

 

 

 

Ausbildung zum Werker im Gartenbau, Fachrichtung Gemüse

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Regens Wagner Hohenwart
Berufsbildungsbereich
Richildisstr. 13
86558 Hohenwart
Tel.: 08443 85 - 164
Fax.: 08443 85 - 1658
Leitung: Sabine Lautner
sabine.lautner@regens-wagner.de